Erstmal vorstellen und viele Fragen(schwanger)

      Erstmal vorstellen und viele Fragen(schwanger)

      Hallo ihr Lieben,
      Ich war hier öfters schon auf der Seite habe aber nie die richtigen Antworten auf meine Fragen gefunden.Deswegen traue ich mich Mal und schreibe selbst :)
      Ich bin 31jahre alt und habe drei Kinder und mit dem 4ten Grade schwanger.
      Nach der dritten Schwangerschaft ging es mir immer wieder schlecht:Schwindel, Schwäche mehrfache heftige Unterzuckerungen usw. und nach mehreren Ärzten und Tests wo ich am Ende in der Klinik in Hannover gelandet bin wurde Schlussendlich nach einem Gentest festgestellt dass ich autoimun einen Hyperinsunilismus erworben habe :( wusste nicht mal dass es sowas gibt.....seitdem schlage ich mich so durch mit mehreren kleinen Mahlzeiten und proglicem hatte ich auch verschrieben bekommen.
      Momentan bin ich in der 32ten Woche mit meinem Mädchen schwanger und es läuft ansich auch ganz gut....ausser immer wieder mehrfacher Unterzuckerungen da ich das proglicem seit ich von der Schwangerschaft weiß nicht mehr nehme.
      Aber ich habe so viele Fragen.....Schaden die Unterzuckerungen dem ungeborenem?
      Darf ich überhaupt stillen nach der Geburt?oder nützt,schadet es?
      Kann ich in einer normalen Klinik hier um die Ecke entbinden oder muss ich in eine spezielle wo man sich mit der Krankheit auskennt und befasst?
      Denn wie ich schon feststellen dürfte kennen sich kaum Ärzte damit überhaupt aus...diese verwechseln es immer mit Diabetes...was ja komplett das Gegenteil ist Ansich....
      Mittlerweile weiß ich auch dass mein Mädchen HI auch bekommen könnte :( aber wie engmaschig muss es kontrolliert werden nach der Geburt?wie soll ich alles erklären und mein Frauenarzt denkt auch ich sei kerngesund....
      Bitte helft mir bisschen..
      Liebe Grüße
      Hallo Nadja,
      herzlich Willkommen in unserem Forum.
      Das ist ja eine sehr seltene Geschichte, wie auch unsere Kinder eine seltene Erkrankung haben und auch einige wenige Eltern das haben. Allerdings nicht autoimmun erworben sonder kongenitaler Hyperinsulinismus. Das wissen wir erst seit 10 Jahren, vorher hat man bei uns dieses Gen dafür nicht gefunden bzw. nicht suchen können. Mein Sohn wird in diesem Jahr 20 Jahre alt.
      Die meisten von uns können von Schwangerschaften berichten, die von Hunger auf Süßes begleitet waren. Was eigentlich nichts besonderes ist, aber am Ende waren wir Mamas der Glucosetropf für unserer Kinder.
      Also weiter dran bleiben, aber nicht stressen lassen. Genieße deine Schwangerschaft trotz der Umstände. Du hast schon mal den Vorteil, dass es vorher bekannt ist und dann kann nach der Geburt gleich Blutzucker gemessen und im Verlauf kontrolliert werden.
      Für weitere Fragen kontaktiere mich gern unter verein@hyperinsulinismus.de
      Ganz liebe Grüße
      Ulrike aus Berlin
      hallo Nadja,
      da du ein spezialfall bist, würde ich jetzt schon dafür sorgen, dass ihr beide gleich nach der geburt engmaschig betreut werdet. dein zucker muss auf jeden fall gleich wieder eingestellt werden, u das baby muss ein paar tage beobachtet und gemessen werden. habt ihr schon an eine genetik gedacht? wer ist dein betreuender arzt? hast du die geburtstkilnik schon informiert? ich wünsch dir von herzen alles gute, halte uns auf dem laufenden!!
      lg aus wien, irene