Doch Schädigungen durch niedrige BZ?

      Doch Schädigungen durch niedrige BZ?

      Hallo miteinander,
      ich hatte letzte Woche schonmal einen Artikel geschrieben, der hier aber irgendwie nicht aufgetaucht ist. Somit jetzt nochmal eine Kurzfassung:
      Auch uns geht es momentan nicht so gut.
      Jacqueline wird ihre Magenschmerzen nicht los, und der Hausarzt meinte gestern wir sollten dran denken das auch Probleme in der Schule oder sonstiges zu Bauchschmerzen führen können.
      Aber so starke? Immer morgens und Abends? Immer nach fettigen Essen bzw. auch Milch und Joghurt? Oder einfach zu vielem Essen auf einmal?
      Probleme in der Schule hat sie nun aber auch beim Lesen und Schreiben.
      Wir haben zuhause allerdings schon soviel nachgeholt das ich selbst beim Lesen keine großen Probleme mehr sehe und möchte sie daher gern in die 2. Klasse haben. Die Lehrerin allerdings spielt nicht mehr so mit wie anfangs, anscheinend hab ich sie mit meinen 2 oder 3 Fragen genervt.
      Ich hab den starken Verdacht das Jacqueline aufgrund ihrer Krankheit doch als Problemkind gesehen wird und somit eine Belastung für die Lehrerin ist. Obwohl Jacqueline alles alleine in der Schule macht und so gut wie nie auf die Lehrerin angewiesen ist. Wir versuchen ja schon nicht nervig zu werden aber wenn ich zweimal im Halbjahr morgens Bescheid sagen muß, das die Lehrerin bitte drauf achtet das Jacqueline zu einer bestimmten Uhrzeit ihren BZ mißt, ist das glaub ich nicht zuviel verlangt.
      Jacqueline merkt das die Lehrerin gegen sie ist und hatte eine Zeitlang keine große Lust mehr zu Schule was sich nun wieder etwas gebessert hat.
      Wir gehen nun zur Logopädin, da Jacqueline das "Sch" nicht richtig sprechen kann und eine auditive Wahrnehmungsstörung vermutet wird.
      Durch einen weiteren Hörtest soll nun geklärt werden ob sie eventuell auch nur die Röhrchen braucht.
      Allerdings waren wir ziemlich geschockt als die Logopädin mir erklärte das sie auch körperliche Einschränkungen bei Jacqueline festgestellt hat,
      wie zum Beispiel Ball auffangen macht sie mehr vorm Bauch und hebt die Arme kaum seitlich an. So bestimmte Dinge müssen nun noch gefördert werden, da das mit der Sprache zusammenhängt.
      Auch das Fahrradfahren viel ich bisher sehr schwer, und letztes Wochenende aber wollte sie ohne Stützräder fahren und radelte einfach so los. Also schon mal ein kleines Problem weniger.
      Wir haben uns nun gefragt ob die vielen Unterzuckerungen im Babyalter schuld an der körperlichen Einschränkung sind.
      Man sieht immer alles so wie im "normalen Leben", aber leider wird man immer wieder dran erinnert das das nun nicht so ist.
      Weiterhin haben wir gerade mal wieder eine Erkältungphase hinter uns, von Ohren, Hals bis zur Blase.
      Nächste Woche haben wir endlich einen Termin bei unserem Heilpraktiker, der unsere letzte Rettung in Sachen Bauchschmerzen ist.
      Und ich denke er wird auch rausfinden woran es liegt.

      Bis demnächst und liebe Grüße
      Nina

      Wo geht es hin?

      Hallo Nina,
      und das war die Kurzfassung :lol:
      * Magenschmerzen: da würde ich dran bleiben! Was auch immer der Grund ist, mit Schmerzen in den Tag zu starten oder den Tag zu beenden ist sch..., und dafür muss man eine Lösung suchen. Ich würde sowohl nach einer körperlichen als auch psychischen Lösung suchen. Wir machen gerade die Erfahrung, das Lara als HI-Kind eine andere körperliche Wahrnehmung hat, die anderst als bei anderen Kindern ist. Bis vor kurzem war z.B. alles Bauchweh: Hunger, Überessen und eben auch Bauchweh. Ich denke, dass dies (zumindest teilweise) ein Resultat der Erkrankung ist. Vielleicht reagiert deine Süsse auch allergisch (Lara verträgt z.B. keine Milchprodukte), laß das doch einfach mal ein paar Tage weg bzw. ersetze die Nahrungsmittel durch andere und schau mal was passiert...
      Falls es mit dem Schulstress zusammenhängt (Wie geht's Jacqueline in den Ferien?) - mach Euer Leben nicht schwerer, um in irgendwelche Schubladen zu passen. Wenn deine Kleine es zu herb hat, tut es Ihr vielleicht gut, ein Jahr zu wiederholen. Insbesonders wenn Ihr sowieso Probleme mit der Lehrerin habt ... Mach, was für deine Kleine am Besten ist!
      * körperliche Einschränkungen: gerade auch unser Thema: Lara's Grob- und Feinmotorik ist nicht so prima (Ball spielen ...), auch wir müssen diese Dinge fördern. Das heißt nicht, daß Du oder ich oder Britta hier versagt haben, nur weil unser Kind nicht der Norm entspricht. Die Ursache ist einerseits in der Krankheit zu suchen (Lara hat sich anfangs wenig bewegen können durch's Sondieren, überwachen ...) und wir waren ja immer damit beschäftigt, den HI "in Griff zu kriegen", zu sondieren, ... und eben nicht Ball zu spielen. Ist ja eigentlich gut, dass wir rechtzeitig darauf hingewiesen werden (obwohl es mir lieber wäre, dass alle feststellen würden, dass Lara ein Wunderkind ist und alles viel besser kann als andere Kinder ...) und etwas gegensteuern können. Die vielen Unterzuckerungen haben die Sache bestimmt nicht einfacher für Jacqueline einfacher gemacht (Stress durch Unterzuckerungen, Erschöpfung...).
      Britta würde sagen: einen Elefanten ist man auch nur in Scheiben. Also einfach ein Häppchen nach dem anderen angehen, ok :wink:
      Bis dann
      Uwe
      aber wie du von uns weisst...
      HI hat leider seine folgen, bei manchen mehr, bei anderen weniger
      und wir machen auch das..
      wir schaffen das auch
      HI kinder haben meistens sehr sehr viel willenskraft (siehe auch Paul)
      und auch patricia hat durch ihren willen mehr geschafft als jeder arzt jeh geglaubt hat.
      und somit..
      du weisst ja wo du mich findest oder??
      grosses bussi

      Cristina
      Hallo,
      das mit dem Elefanten ist gut, werd ich mir mal merken :)
      Ja, in den Osterferien waren die Bauchschmerzen auch da, deshalb
      hatte ich den Schulstress eigentlich etwas ausgeschlossen.
      Momentan bei leichterem fettärmeren Essen gehts ihr besser.
      Aber vielleicht hat auch die Homöopathie angeschlagen. Sie bekommt 2x täglich 7 Kügelchen Nux Vomica D12.
      Na ja,genau wissen was los ist werd ich dann am Montag nach unserem Besuch beim Heilpraktiker.
      Heute haben wir erstmal ein wenig mit Kopfschmerzen zu kämpfen, da sie auf dem Schulhof genau aufs Gesicht gefallen ist.
      Ist außer einer kleinen Beule und einer leicht demolierten Nase
      (sieht aus wie nach einem Kampf mit einer Katze :) nichts passiert.
      Nachdem sie gestern ,wenn ich sie nicht aufgefangen hätte, schon
      die Steintreppe runtergefallen wäre, würde ich sagen sucht sie sich momentan erstmal die "Fallkrankheit" :D

      Soviel von uns, danke nochmals für Eure netten Antworten.
      Liebe Grüße
      Nina
      Hallo Nina,

      da ich ja mittlerweile zwei HI-Kinder habe, kann ich auch schon einige Vergleiche ziehen.

      Robin hat durch seinen sehr langen KH-Aufenthalt und 10-monatiger Sondierung bis heute große grob-u. feinmotorische- und einige Eßprobleme, bekommt deshalb auch seit mehr als 2 Jahren einmal pro Woche Frühförderung. Des weiteren gehe ich mit ihm seit einem Monat zum Kindersport, was w/seiner großen Angst und der Gewißheit, daß er so wenig motorisch kann, gar nicht so leicht für ihn ist. Aber er hat Spaß dabei, auch wenn es ihm stellenweise große Überwindung kostet vieles mitzumachen, aber wenn es dann doch halberwegs klappt ist bei ihm die Freude doppelt so groß.
      Da er auch sehr ungern malt, bastelt etc. ist seine Fingerfertigkeit auch nicht so ausgeprägt. Noch ein Problem ist, daß er eigentlich Linkshänder ist, aber auch noch oft mit rechts probiert und sich nicht so sicher ist, wohin er tendieren soll/wird.
      Fahrradfahren kann er bis heute auch noch nicht, hat es probiert und es hat durch unsere etwas bergige Gegend überhaupt nicht geklappt, hat es auch fertig gebracht, trotz Stützräder umzufallen, was ihn natürlich nicht gerade in der Hinsicht gestärkt hat. Das Radl steht jetzt erstmal im Keller und wir probieren demnächst den Roller aus.
      Im Sommer wird er eigentlich Vorschulkind und könnte laut Alter nächstes Jahr eingeschult werden. Aber aufgrund der großen motorischen Entwicklungsprobleme habe ich ihn (auch auf Rat diverser Pädagogen und Ärzte) als Vorschulkind an einer heilpädagogischen Vorschul-Schule angemeldet, wo ich aber erst Ende Juni eine Entscheidung bekomme, ob er einen Platz bekommt oder nicht.
      Sollte er nicht angenommen werden, dann stellen wir ihn ein Jahr von der Schule zurück, gerade um ihn vor einer Pleite im 1. Schuljahr zu bewahren.

      Marvin dagegen ist ganz anders. Er hatte auch nur drei Monate im KH verbringen müssen.
      Er ist sehr probierfreudig, sei es beim essen oder spielen. Er klettert überall rauf, stellt sich auf dem schmalsten Stuhl aufrecht, will die Rutsche von unten hochlaufen, steckt sich vieles in den Mund (leider), ist auch sonst hart im nehmen (Robin sehr wehleidig) und schaut sich natürlich viel vom großen Bruder ab und lernt dadurch sehr schnell.
      Marvin ist im Hinblick aufs Essen sogar für Robin ein Vorbild, da er alles probiert können wir Robin auch leichter motivieren - klappt aber nicht immer.

      Ich drücke Euch fest die Daumen, daß Ihr und die Lehrer für Jacqueline eine glückliche und akzeptable Lösung findet.

      Liebe Grüße
      Kathleen
      Hallo,
      seit meinem letzten Bericht hat sich so einiges getan bei uns.
      Erstens hat unser vieles Üben und die Logopädie bereits Wirkung gezeigt und auch die Lehrerin hat bereits gemerkt das das Lesen besser geworden ist. Nachdem sie Jacqueline auch schon gelobt hat, siehe da klappt alles besser. Im Diktat letztens waren es statt 16 Fehler nur noch 3 Fehler, obwohl wir diesmal auch vorher üben konnten. Trotzdem war Jacqueline sehr stolz. Und beim letzten Mathetest ( 0 Fehler) hat die Lehrerin zu ihr gesagt: Über dich habe ich mich am meisten gefreut!
      Jedenfalls sind wir hier auf dem richtigen Weg.
      Bei der Logopädie sind so ein paar Schwachstellen aufgefallen,
      wie z.b. beim Malen von Schleifen die Überschreitung der Körpermittellinie schwer viel, hängt irgendwie mit der Sprache zusammen.
      Das in der Schule die Schrift von Druckschrift nun auch schon wieder in Schreibschrift umgeändert wird macht es nicht gerade leichter. Es wird schon sehr viel verlangt in der 1. Klasse, hab ich von mir selbst nicht so stark in Erinnerung.

      Eine neue Änderung unseres Alltags sind Jacquelines Schmerzen.
      Seitdem wir vor 4 Wochen beim Heilpraktiker waren, sind die Muskelschmerzen und auch die Bauchschmerzen so gut wie verschwunden. Was nun genau mit dem Bauch nicht in Ordnung war, kann ich noch nicht mal sagen, da Jacqueline bei unserem Besuch sehr redselig war und ständig mit was anderem dazwischen geredet hat.
      Auf alle Fälle hatte sie Durchblutungsstörungen. Alles andere werde ich noch mal demnächst genauer nachfragen.
      Zumindest haben die Medis angeschlagen.
      Da fährt man 3 mal in die Klinik nach Hannover um sämtliche Tests durchführen zu lassen und nichts wird rausgefunden, und dann
      sagt einem der Heilpraktiker schon von ganz alleine was Jacqueline für Beschwerden hat und die Medikamente helfen ziemlich schnell.

      Das Radfahren klappt nun prima, bis auf die Strecken die dann bergauf gehen, dann wird geschoben.

      Soviel erstmal von uns
      liebe Grüße
      Nina
      Hallo Nina,
      Dein letzter Satz zu den Problemen ist ja nuin schon etwas älter.
      Wie habt Ihr Euch entschieden betreffs der Versetzung.

      Tatjana ist jetzt seit 1 Jahr in logopädischer Behandlung weil sie kein t und d sprechen konnte und immer k und g dafür gesagt hat (ganz abgesehen davon, dass die Zischlaute sehr differenziert waren.) Ist wohl relativ selten (meistens ist es umgekehrt), aber tatjana ist eben eine seltenes Stück! Jedenfalls meinen die Logopäden, dass das ohne weiteres vom Sondieren (die ersten 7 Monate) kommen kann. Eine spannende Frage wäre, wie sieht es bei Euren Süßen mit dem Wortschatz aus? Das ist Tatjana nämlich erstaunlich fit. Naja, welches Kind in dem Altern kann schon so perfekt Nahrungsmittelkunde mit Kohlenhydraten etc. :lol: Nein, ehrlich, das finde ich nähmlich wichtiger als die Artikulation.

      Tatjana ist grob motorisch sehr gut (besser als ich), kann klettern, fahrradfahren und traut sich viel (also eher ein Marvin-Verschnitt). Aber feinmotorisch ist sie nicht so toll, trampelt mir oft auf die Füße und ist beim Spielen häufig sehr unsanft, wo ich mich auch manchmal frage, ob das eine späte Rache ist.
      :lol:
      Die Linkshänderfrage haben wir übrigens auch. Ich denke, das Tatjana linkshändig ist, sie schneidet z.B. auch mit der rechten Hand links um einen Kreis herum und fängt Dinge, die sie spontan macht, mit links an. Aber sie will bewußt nicht mit Links, hat leider auch kein Vorbild, da ich erfolgreich umgeschult worden bin und nur noch rudimentär Linkshänderin.

      Was mir echte Sorgen macht, ist , dass sie massiv Dinge in der Mund nimmt. Das tut erstens den meisten Dingen, die für ihr Alter angemessen sind nicht gut (Bücher etc.). Außerdem hab ich immer Sorgen, dass sie doch mal was richtig Ungenießbares erwischt. Sie hat als Kleinkind kaum was in den Mund genommen. Vielleicht muss sie da was nachholen. Macht sich aber schlecht. Gelegentlich wenn ich sie beim Essen unbemerkt beobachte, sieht sie auch aus wie ein einjähriges Kind, dass zum ersten Mal Nahrungsmittel auf ihre Beschaffenheit untersucht. Ätzend :sauer:

      Naja, aber noch viel nevender ist, dass sie im Moment ständig einnässt...
      :x

      Aber ich schiebe im Moment auch viele dieser Auffälligkeiten, auf die instabile Großwetterlage in unserer Familie: der bevorstehende Umzug, der Widerwillen ihres Vaters dagegen (erzählt er ihr doch, dass in Schweden nur Winter, kalt und dunkel ist :roll: na, zum Glück brauchte ich sie nur an sonnige Strandtage in diesem Sommer erinnern), neu in der Vorschulgruppe im Kiga und mittags nicht schlafen.... Ist schon heftig!

      Nunja, ganz schön viele Scheiben hat so ein Elefant, und irgendwie wachsen die auch immer mal wieder nach :lol:
      Ich wünsch Dir/Euch Beharrlichkeit.
      Für das Schleifenmalen und so gibt(gab) es übrigens zwei nette Bücher, die ich mal auf einem Montesorri-Kurs entdeckt habe: Sabine Pauli/ Andrea Kisch: Geschickte Hände zeichnen 1 und 2. verlag modernes lernen ISBN 3-8080-0532-7 kosten so um die 13 ¤. Das sind Malvorlagen für schwungvolle Figuren, die ich sehr ansprechend fand und es gibt auch eine Anleitung für Linkshänder!!!

      Viele liebe Grüße

      Franziska
      Hallo Franziska,
      das war wohl Gedankenübertragung. Erst heute Morgen habe ich noch gedacht, das ich Dir mal eine Mail schreibe, weil ich solange nichts von Euch gehört habe.
      Also das Versetzungsproblem haben wir ganz gut gelöst und haben auch die Logopädie erstmal eingestellt. Die noch fehlenden Buchstaben wie ch und sch sind nun da und auch das Lesen und Schreiben klappt ganz gut.
      Immerhin waren die letzen beiden Diktate in der Schule mit 0 Fehlern.
      Wir haben sehr viel geübt, indem wir abends Geschichtebücher gelesen haben, immer abwechselnd ich eine Seite dann Jacqueline ein Seite.
      War wie gesagt sehr hilfreich.
      Ansonsten war Jacqueline in der Feinmotorik schon immer sehr gut.
      Bastelt sehr gern die verschiedensten Dinge.
      Mit dem Sport haben wir so unsere Probleme, da kommt sie einfach nicht so mit. Wo ich jetzt aber nicht so genau weiß, ob es vielleicht auch an ihrem Gewicht liegt.
      Die Bauchschmerzen haben sich seit den letzten Magen-Darm-Infekten wieder für jeden Tag eingestellt. Immer morgens, nachdem sie aufgestanden ist, und öfter auch einfach mal so tagsüber.
      Der nächste Termin beim Heilpraktiker ist erst im Dezember, und
      vorher ist auch kein Termin mehr frei. Der Mann ist echt gut und daher auch so gut besucht. Nach Magdeburg können wir auch erst frühestens
      am 16. November. Bis dahin müssen wir die Zeit irgendwie überbrücken.
      Es ist schon ärgerlich, das die Schmerzen ziemlich stark zu sein scheinen, aber der Hausarzt oder auch die KLinik in Hannover trotz sämtlichen Blutuntersuchungen nichts findet.
      Die Hausärztin möchte nun ein Mittel gegen Magenschleimhautentzündung ausprobieren, überlege aber noch ob ich ihr das nun auch schon wieder geben sollte.
      Ständig ist man bei den Ärzten auf sich allein gestellt, das nervt wirklich langsam.
      Soviel erst einmal von uns
      lieben Gruß
      Nina
      Die hier beschriebenen Probleme hinsichtlich der Entwicklung der Sprache und der Feinmotorik können wir nur bestätigen. Auch Sanja (fast 4 Jahre)ist seit diesem Sommer in Absprache mit der Kinderärztin in logopädischer Behandlung (diese allerdings jetzt mit ca. 10 Wochen Unterberechung wegen 2x Bauch-OP, Verwachsungen mit Verschluss des Darmes).
      Nina, habt ihr die Problematik mal abklären lassen (vgl. Forum "Achtung Operierte"). Heilpraktiker ist OK, es gibt aber immer ein "Aber". Bei den geschilderten Problemen mit der Fettverdauung muss ich immer an die Fragen unseres behandelnden Diabetes-Arztes nach schleimigen, etwas übelrichenden (was immer der Unterschied sein mag :D ) Stühlen denken. Soweit dies vorliegen würde, wäre eine Substitution von bestimmten Verdauungsenzymen ggf. notwendig (wenn dies nicht schon erfolgt), da der Pankreas ja noch andere Funktionen hat bzw. in unsereren Fällen hatte.
      Aber mal im Ernst ! Was hat denn der Kinderarzt im Rahmen der notwendigen Untersuchungen U1--- gemacht, wenn erst imit der Einschulung diese Probleme als solche wahrgenommen werden ??? Ich denke mit 2 Jahren Vorlauf in der Logopädie könnte die erste Klasse vielleicht ruhiger verlaufen. Wir sprechen auch häufig mit den Erzieherinnen im Kiga über die Entwicklung von Sanja um ggf. Dinge zu erfahren, welche zu Hause einfach nicht auffällig sind weil z.B. der ständige Fremdvergleich zu Gleichaltrigen nicht möglich ist. Unser 2. Kin entwickelt sich auch bedeutend schneller als Sanja und im Rückblick macht uns das auch ein wenig Angst, da wir annehmen müssen, dass die Unterzuckerungen vielleicht doch Schäden hinterlassen haben. Beantworten kann man die Frage wohl letztendlich doch nicht, da auch physisch gesunde Kinder ähnliche Entwicklungsstörungen zeigen. Daranb ziehen wir uns immer wieder hoch, da Sanja in puncto geistiger Fitness manch anderem Kiga-Kind lt. Aussage der Erzieherinnen weit überlegen ist, nur das Artikulieren fällt ihr schwer und die Feinmotorik wurde jetzt aktuell durch 8 Wochen Liegezeit im KH nicht unbedingt verbessert.; hier soll nun die Physiotherapie helfen.

      Ich drücke Allen die Daumen, und immer dran denken:
      Rasta hei tike (Über jeden Berg führt ein Weg)

      Kiwi 99
      Wir waren ja damals auch schon zur Logopädie. Mit 3 Jahren hat sie schon ein Jahr lang Hilfe bekommen, danach sollten wir erst mal aussetzen laut Logopäde. Dann waren wir noch mal 20x in Behandlung sind dann aber umgezogen und haben es muß ich zugeben etwas schleifen lassen, da es besser geworden war und nur noch das "ch" und "sch" fehlte. Wir dachten es kommt vielleicht von allein, aber
      das war wohl ein Irrtum.
      Übrigens war Jacqueline im Alter von 3-5 Jahren in fast allen Dingen total fit, sodaß man eigentlich keinen Unterschied gegenüber Gleichaltrigen feststellen konnte. Die Probleme haben erst angefangen vor 1 1/2 Jahren,
      aber da hat sie auch viel zugenommen, und so denke ich manchmal
      das das Gewicht bei Dingen wie Sport schon die Ursache ist.
      Weiterhin hatte sie beim Umzug ihre beste Freundin verloren und hier in der neuen Umgebung erst spät Anschluß gefunden. Früher ist sie jeden Tag mit dem City-Roller gefahren und ist rumgetobt, nach dem Umzug war basteln an erster Stelle und kaum noch toben. Da war es eigentlich kein Wunder was das Gewicht betrifft.
      Nun sind wir wieder auf dem besten Wege.
      Lieben Gruß
      Nina
      Hallo Nina,

      habe heute Deinen Artikel aus Mai 05 gelesen, bin neu hier auf der Webseite..
      Mein Sohn ist erst einen Monat alt. Über Hirnschädigungen durch niedrige Blutzucker habe ich nun schon etwas gelesen. Aber es ist nicht so aufschlussreich wie bei Eltern die auch ein HI Kind haben. Ich wollte einfach mal Fragen wie verlief es denn bei Euch mit den Unterzuckerungen im Babyalter? Über welchen Zeitraum gab es denn niedrige BZ? Da Dich das Thema schon länger beschäftigt als mich kannst Du mir vielleicht etwas erzählen was man nicht lesen kann ? Also würd mich freuen bis bald

      Gruß Karen
      Hallo Karen,
      Jacqueline hatte sehr viele niedrige Werte. Auch nach den beiden Operationen konnten wir den BZ oft nur sehr schwer halten.
      Allerdings hatten wir ab den 2. Lebensmonat keine Werte mehr unter 1,8 mmol (33 mg), sodaß sie immer noch ansprechbar war.
      Wir mußten damals Sandostatin spritzen und über einer Magensonde eine
      Dauersondierung durchführen, um den BZ einigermaßen zu halten.
      Bei uns haben die Ärzte damals gedacht, das Schädigungen zurückbleiben werden, und bei jeder Untersuchung haben sie später gestaunt, das Jacqueline doch altergerecht entwickelt war.
      Wichtig ist, das HI früh genug erkannt wird, was bei Euch ja anscheinend
      der Fall war. Und das Eure Ärzte mit Berlin zusammenarbeiten find ich schon mal sehr gut, denn bei uns war das damals leider nicht der Fall.
      Auf jeden Fall seid ihr in Berlin in guten Händen.
      Manchmal wünsche ich mir es hätte dieses Forum früher auch schon gegeben, aber vor 8 Jahren war man noch mehr oder weniger auf sich allein gestellt. Ihr habt jetzt den Vorteil das ihr uns alles fragen könnt.
      Ich schreibe Dir unter privaten Nachrichten mal meine Telefonnummer,
      falls Du mal am Telefon mit jemanden reden möchtest.
      Einen lieben Gruß erstmal
      Nina